Rebekka Stanzel - Regisseurin

Die Regisseurin Rebekka Stanzel wuchs in Karlsruhe, Genf und Heidelberg auf und studierte nach dem Abitur angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Parallel zum Studium wurde sie fest an der Opernschule Mannheim unter Prof. Jutta Gleue engagiert.

Dort oblagen ihr neben dem szenischen Unterricht und eigenen Regiearbeiten auch Aufgaben in Organisation, Assistenz und Lehre sowie bei der Leitung der Opernschule.

Sie arbeitete mit international renommierten Regisseuren (wie Willy Decker, Konstanze Lauterbach, Andreas Baesler und Robert Lehmeier) und namhaften Dirigenten (wie Adam Fischer, Sebastian Weigle, Christoph Prick, Donald Runnicles und Alexander Joel) zusammen und wirkte am Teatre del Liceu Barcelona, der Sächsischen Staatsoper Dresden, dem Staatstheater Nürnberg und zuletzt als Spielleiterin der Sparte Musiktheater am Staatstheater Braunschweig.

Schon früh konnte Rebekka Stanzel durch einige sehr erfolgreiche Kinder- und Kammeropern-inszenierungen (u.a. am Staatstheater Nürnberg) auf sich aufmerksam machen. Darüber hinaus stellte sie ihr Können bisher bei Produktionen in Braunschweig, Frankfurt/Oder, Görlitz, Hamburg und Mannheim unter Beweis. Zuletzt inszenierte sie am Kulturpalast Budapest unter Zoltan Kocsis Strauss‘ „Capriccio“ mit Ildiko Raimondi, Bo Skovhus, Franz Hawlatha und anderen.

Die diplomierte Theaterwissenschaftlerin spricht fließend Französisch und Englisch, sowie Italienisch und Spanisch. Schon während ihres Studiums erhielt sie regelmäßig Lehraufträge für szenischen Unterricht, welche sie seither u.a. an die Universität der Künste Berlin und die Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim führten. Aber auch im privaten und Amateurbereich (u.a. für den Bund deutscher Amateurtheater) ist Rebekka Stanzel als Schauspiellehrerin und Regisseurin gefragt.

Rebekka Stanzel war 2005 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Kurpfalz e.V. und von 2002 bis 2005 Teil eines Kunstförderungsprogrammes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Seit 2011 ist sie freischaffend.